Mittwoch, 7. September 2011
Gold für den Deutschen Kurzfilm
Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat in Köln den Deutschen Kurzfilmpreis 2008 verliehen. Der Preis ist vor allem für junge Filmemacherinnen und Filmemacher eine wichtige Auszeichnung.
Filmschaffende aus ganz Deutschland kamen zur Preisverleihung nach Köln. Durch den Abend im "Theater am Tanzbrunnnen" führte der Moderator und Schauspieler Dieter Moor.
Vergeben wurden Preise in vier Kategorien: für Spielfilme bis 7 Minuten und von 7 bis 30 Minuten Laufzeit sowie für Animations-/Experimentalfilme und Dokumentarfilme bis 30 Minuten Länge. Kulturstaatsminister Bernd Neumann verlieh außerdem einen Sonderpreis für einen Film von mehr als 30 bis 78 Minuten Laufzeit.
Die Preisträgerinnen und Preisträger
Cosmic Station
Als bester Dokumentarfilm erhielt "Cosmic Station" unter der Regie von Bettina Timm die begehrte Auszeichnung (Hersteller: pelle film, München in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk und der Hochschule für Fernsehen und Film München). Der Dokumentarfilm "Cosmic Station" erkundet einen Ort, den die Zeit vergessen zu haben scheint: Auf dem Berg Aragaz in Armenien steht eine riesige, halb verfallene Forschungsstation in 3500 Meter Höhe - ein Großprojekt der untergegangenen Sowjetunion.
Höchst dotierter Preis für den Kurzfilm
Für den Deutschen Kurzfilmpreis 2008 waren insgesamt zehn Filme nominiert. Mit der Nominierung ist eine Prämie von 15.000 Euro verbunden. Für den Filmpreis in Gold erhält der Hersteller jeweils 30.000 Euro. Allerdings wird die Nominierungsprämie auf den Filmpreis angerechnet. Außerdem muss die Prämie zweckgebunden für die Herstellung eines neuen Kurzfilms oder eines Films mit künstlerischem Rang oder seiner Projektvorbereitung verwendet werden. Der Sonderpreisträger erhält eine Prämie in Höhe von 20.000 Euro.
