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Deutscher Kurzfilmpreis 2013

Preise für die besten Kurzfilme

Freude über den Deutschen Kurzfilmpreis 2013: In Berlin wurden sechs Kurzfilme mit einer Goldenen "Lola" ausgezeichnet.

Gruppenbild der Preisträger und Darsteller bei der Verleihung des deutschen Kurzfilmpreises. Freude über den Deutschen Kurzfilmpreis Foto: Bundesregierung/Kugler

Mit Spannung verfolgten rund 400 Gäste aus Film, Kultur und Politik die Verleihung des Deutschen Kurzfilmpreises 2013.

Die Galaveranstaltung fand in diesem Jahr im Berliner "Radialsystem" statt. Mitveranstalter war die Film- und Fernsehakademie Berlin. Durch den Abend führte die Schauspielerin Inka Friedrich.

Nominiert waren für den Deutschen Kurzfilmpreis auch in diesem Jahr 12 Kurzfilme in fünf Kategorien. Ausgewählt wurden sie von den Jurys Deutscher Kurzfilmpreis aus 302 Vorschlägen.

Ausgezeichnet wurden folgende Filme:

Short Film

In seinem "Short Film" zeigt Regisseur Olaf Held (Hersteller: Chemnitzer Filmwerkstatt e.V., Ralf Glaser) ein Leben im Schnelldurchlauf. Mit einfachen Mitteln trete er den Beweis an, dass das Leben viel zu kurz ist für lang(weilig)e Filme, so die Jury. Dafür gab es Gold in der Kategorie Spielfilme bis 7 Minuten Laufzeit.

Sunny

In der Kategorie Spielfilme mit einer Laufzeit von mehr als 7 bis 30 Minuten war Barbara Otts Film über einen jungen Vater erfolgreich (Hersteller: Filmakademie Baden - Württemberg, Ludwigsburg in Koproduktion mit dem Südwestrundfunk, Arte und dem Bayrischen Rundfunk). „Sunny“ überzeugte die Jury durch seine dichte und intensive Inszenierung und den von Vincent Krüger berührend interpretierten Protagonisten.

Reality 2.0

Als besten Dokumentarfilm wählte die Jury „Reality 2.0“ (Hersteller: Hochschule für bildende Künste, Hamburg). Regisseur Victor Orozco Ramirez setze das Vermischen verschiedener Realitäten zwischen scheinbarer Harmonie in Deutschland und dem Drogenkrieg in Mexiko virtuos um.

Sonntag 3

Die „meisterhafte Miniatur“ gewann in der Kategorie Animationsfilm. Regisseur und Produzent Jochen Kuhn sei es geglückt, das Wesen seiner kammerspielartig inszenierten Geschichte und zweier Protagonisten herauszuschälen, heißt es in der Begründung der Jury.

Forst

Gold gab es auch für „Forst“ von Ulu Braun. Der Experimentalfilm begeisterte die Jury durch seine „geniale Mischung aus Trash und Überhöhung, die durchaus auch mal ins Kitschige lappen kann“. Eine eigene Atmosphäre schaffe auch die Filmmusik von Max Knoth.

Continuity

Mit dem Sonderpreis für Filme mit einer Laufzeit von mehr als 30 bis 78 Minuten wurde der Spielfilm "Continuity" von Omer Fast ausgezeichnet (Hersteller: Filmgalerie 451 GmbH & Co. KG). Ihm gelinge es mit beeindruckenden kinematographischen Mitteln das Thema des Kriegsheimkehrers und –opfers auf irritierende Art und Weise zu inszenieren.

Höchst dotierte Auszeichnung für den Kurzfilm

Der deutsche Kurzfilmpreis ist die höchst dotierte Auszeichnung für den Kurzfilm: Der Kulturstaatsminister stellt dafür insgesamt 275.000 Euro zur Verfügung.

Jede Nominierung wird bereits mit 15.000 Euro prämiert. Für den Kurzfilmpreis in Gold gibt es jeweils 30.000 Euro, wobei die Nominierungsprämie angerechnet wird. Der Sonderpreis ist mit 20.000 Euro dotiert. Die Preisgelder müssen für einen neuen Kurzfilm oder Film mit künstlerischem Rang oder seine Projektvorbereitung eingesetzt werden.

Alle ausgezeichneten Filme werden im kommenden Jahr auf bundesweite Tournee gehen. Weitere Information dazu unter www.kurzfilmtournee.de.