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Deutscher Kurzfilmpreis 2012

Nominierte Filme

Aus 305 wettbewerbsfähigen Filmvorschlägen sind von den Jurys Deutscher Kurzfilmpreis 12 Filme nominiert worden.

Filmstill aus "Crazy Dennis Tiger"Bild vergrößern Crazy Dennis Tiger Foto: Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf"

Mit der Nominierung ist eine Prämie von 15.000 € verbunden.

Die Nominierungsprämie wird auf den Filmpreis in Gold angerechnet.

Nominiert für den Deutschen Kurzfilmpreis 2012 sind in fünf Kategorien folgende Filme:

Spielfilme mit einer Laufzeit bis 7 Minuten

"The centrifuge brain project"

Hersteller: Framebox Till Nowak, Hamburg
Regie und Drehbuch: Till Nowak
Laufzeit: 7 Minuten

Was passiert im menschlichen Gehirn, wenn man Fahrgeschäfte auf einem Rummelplatz selbst steuern darf, wie man gerade möchte? Ein bizarres Experiment, ein sehr spezieller Forscher und ein fast dokumentarischer Blickwinkel in diesem Spielfilm über Freiheit & Glück.

Spielfilme mit einer Laufzeit von mehr als 7 bis 30 Minuten

"Crazy Dennis Tiger"

Hersteller: Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“, Potsdam, in Koproduktion mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg
Regie: Jan Soldat
Drehbuch: Jan Soldat und Roman Gielke
Laufzeit: 27 Minuten

Zwei Brüder in Schildow, Brandenburg: Bei einem Wrestlingkampf wird Philipp schwer verletzt. Sein jüngerer Bruder Dennis gibt dem bösen Wrestler Eddy aus dem Nachbardorf die Schuld – und schwört Rache.

"Die Schaukel des Sargmachers"

Hersteller: Internationale Filmschule Köln in Koproduktion mit Elmár Imánov und Eva Blondiau
Regie und Drehbuch: Elmár Imánov
Laufzeit: 29 Minuten

Aserbaidschan. Yagub tischlert vor allem Särge. Sein geistig behinderter Sohn Musa hilft ihm, so gut er kann, obwohl der Vater oft ungehalten und mit Schlägen auf seine Ungeschicklichkeiten reagiert. Erst als bei Musa eine tödliche Krankheit diagnostiziert wird, löst sich die Verhärtung des Vaters allmählich.

"Heimkommen"

Hersteller: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin in Koproduktion mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg
Regie: Micah Magee
Drehbuch: Magdalena Grazewicz
Laufzeit: 23 Minuten

Jo ist elf und vertrödelt schon mal gerne ihre Zeit. Eines Nachmittags verpasst sie nach einer Cellostunde ihren Bus. Wieder einmal. Als die Freundin ihres älteren Bruders sie abholt, passiert auf dem Rückweg ein Unfall. Jo überlebt. Roberts Freundin nicht.

"Wenn alle da sind"

Hersteller: Passanten Filmproduktion, München, in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Fernsehen und Film München
Regie und Drehbuch: Michael Krummenacher
Laufzeit: 27 Minuten

Die junge Lehrerin Julia macht mit ihren 11jährigen Schülern einen Sommerausflug. Während Andrea auf der Wanderung herausfinden will, was Alexander wirklich für sie empfindet, will dessen bester Freund die ganze Zeit in ihrer Nähe sein und Alexander selbst beschließt, seiner Lehrerin einen Denkzettel zu verpassen…

"Zu Hause"

Hersteller: Via Distelberg Produktion (Felix Wernitz), München und Druid (Nenad Mikalacki), Novi Sad/Serbien
Regie: Nenad Mikalacki
Drehbuch: Felix Wernitz und Nenad Mikalacki
Laufzeit: 20 Minuten

Driton und Niko, zwei junge Ashkali-Roma, sind aus Deutschland nach Serbien abgeschoben worden, in ein Land, das sie nicht kennen und dessen Sprache sie nicht sprechen. Auf ihrer Suche nach Arbeit begegnen sie einer alten Dame aus Deutschland, die ihrerseits auf der Suche nach dem Haus ihrer Kindheit ist. Tja, was und wo ist nun eigentlich "Zu Hause?

Animationsfilme mit einer Laufzeit bis 30 Minuten

"Die Prinzessin, der Prinz und der Drache mit den grünen Augen"

Hersteller: Studio Soi GmbH & Co. KG Filmproduktion, Ludwigsburg
Regie: Jakob Schuh, Bin-Han To
Drehbuch: Angelika Glitz
Laufzeit: 7 Minuten

In der Geschichte von der Prinzessin, dem Prinzen und dem Drachen werden Rollenklischees originell verkehrt – am Ende bekommt aber trotzdem jeder, was er verdient hat. Und wenn sie nicht gestorben sind, erledigt der Drache wohl auch heute noch den Abwasch…

"House"

Hersteller: Ahmad Saleh, Köln
Regie: Ahmad Saleh
Drehbuch: Ahmad Saleh, Saleh Saleh
Laufzeit: 4 Minuten

Seit Generationen bewohnt eine Familie ein geräumiges, wunderschönes Haus – das nicht zuletzt auch durch die Gastfreundschaft seiner Bewohner eine besondere Atmosphäre birgt. Bis ein Gast eintrifft, der etwas anderes im Sinn hat, als hier einen angenehmen Aufenthalt zu verbringen.

Experimentalfilme mit einer Laufzeit bis 30 Minuten

"Ich fahre mit dem Fahrrad in einer halben Stunde an den Rand der Atmosphäre"

Hersteller: Michel Klöfkorn, Frankfurt/Main
Regie u. Drehbuch: Michel Klöfkorn
Laufzeit: 10 Minuten

Mit einem Fahrrad als lyrischem Ich gelingt dem Film eine mühelos poetische Reise durch Gesellschaft, Landschaft, Nation, Ökonomie und Geschichte. Mit dynamischen Strichen und bewegten Strukturen balanciert der Film zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit, zwischen analogem Holzschnitt und digitaler Animation.

"Olgastraße 18"

Hersteller: Filmakademie Baden-Württemberg in Koproduktion mit Liv Scharbatke, Ludwigsburg
Regie u. Drehbuch: Liv Scharbatke, Jörg Rambaum
Laufzeit: 4 Minuten

Eine Wohnung in ständiger Veränderung. Die wechselnden Einrichtungsgegenstände erzählen vom Einzug einer Familie bis zum Auszug des letzten Bewohners. Ein filmischer Blick durch’s Schlüsselloch der Olgastraße 18.

Dokumentarfilme mit einer Laufzeit bis 30 Minuten

"Erntefaktor Null"

Hersteller: Whatever Works Produktion in Koproduktion mit der Hochschule für Fernsehen und Film München und Grabow & Bartetzko Filmproduktion, München
Regie und Drehbuch: Helena Hufnagel
Laufzeit: 28 Minuten

„Erntefaktor Null“ erzählt vom skurrilen Alltag am sichersten Atomkraftwerk der Welt, dem AKW Zwentendorf, Österreich. Die Brennstäbe waren damals, 1978, bereits vor Ort, das Werk auf Knopfdruck einsatzbereit. Doch dann kam es zur Volksabstimmung und das für acht Milliarden Schilling gebaute Werk ging nie in Betrieb – bis heute nicht.

"Feiertage"

Hersteller: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin
Regie: Christin Freitag, Hanna Mayser
Drehbuch: Christin Freitag, Hanna Mayser
Laufzeit: 22 Minuten

Wir sind mitten in einer sehr speziellen Familie. Es ist kurz vor Heilig Abend und Helga und Kurt bereiten alles vor für den Familienbesuch. Je näher das Fest rückt, desto komplizierter scheinen die Vorbereitungen zu werden. Ein warmherziges und intimes Portrait zweier erstaunlicher Menschen und der stoischen und humorvollen Eigenart des Alters.

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