Navigation und Service

Deutscher Kurzfilmpreis

Der Deutsche Kurzfilmpreis ist die wichtigste Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland. Er wird jedes Jahr von der Staatsministerin für Kultur und Medien verliehen. Ausgezeichnet werden Kurzfilme in fünf Kategorien. mehr

So erreichen Sie uns im Internet

Medienschnittstelle

Inhalt

Trailer

Die besten Kurzfilme 2018

Vom Dokumentar- und Animationsfilm bis zum Experimental- und Spielfilm in unterschiedlicher Länge - in diesen Kategorien wurden der Deutsche Kurzfilmpreis verliehen. Zudem gab es einen Sonderpreis. Erste Eindrücke von den Siegerfilmen gibt es hier.

RAY Foto: DKFP

Der Deutsche Kurzfilmpreis ist die wichtigste und am höchsten dotierte Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland. In Potsdam konnten sich sechs Filmteams über diese Auszeichnung freuen.

Prämiert wurden Filme in fünf Kategorien: Spielfilm bis zehn Minuten Laufzeit, Spielfilm mit einer Länge zwischen 10 und 30 Minuten, Animationsfilm, Experimentalfilm und Dokumentarfilm, je bis 30 Minuten Laufzeit. Auch in diesem Jahr wurde ein Sonderpreis für einen Film mit mehr als 30 Minuten Länge vergeben.

Die Preisträger

Sophia Bösch überzeugte die Jury mit "Rå" in der Kategorie Spielfilme von mehr als 10 Minuten bis 30 Minuten: Ein "emotional bewegender Film", der vom Erwachsenwerden erzählt und "durch seine starke Bilderwelt ein vielschichtiges Beziehungsgeflecht schafft".

Hostel

Mit "Hostel" gewann Daniel Popat die goldene Lola für den besten Spielfilm bis 10 Minuten Laufzeit. Er sei eine "hervorragende cineastische Miniatur über Leidenschaft und Verführung, Wahrheit und Täuschung – erfrischend spontan, charmant und authentisch", heißt es in der Jurybegründung.

The Bitter and the Sweet

Bester Dokumentarfilm bis 30 Minuten Laufzeit ist "The Bitter with the Sweet" von Ann Sophie Lindström und Uwe H. Martin. Den Film über den Kampf der Protagonisten Ricky und Gretchen um ihre marode Beziehung würdigte die Jury als "eine bestechend ehrliche Geschichte über zwei Menschen, die oft nicht miteinander aber noch viel weniger ohne den anderen sein können."

Räuber und Gendarm

Sieger in der Kategorie Animationsfilm bis 30 Minuten Laufzeit ist Florian Maubachs "Räuber & Gendarm". Die Geschichte über eine Gruppe Teenagerkids "scheint wie ein Versuch gegen die Unbarmherzigkeit der Zeit anzutreten, die aus ihnen Erwachsene machen wird, schneller als sie es wollen und schneller als sie es verstehen können", so die Begründung der Jury.

Call of Comfort

"Call of Comfort" von Brenda Lien gewann in der Kategorie Experimentalfilm bis 30 Minuten Laufzeit. "Nichts Gutes" verheiße ihr "visionärer Blick in unsere nahe Zukunft", so die Jury, und doch sei er "eine vergnügliche Warnung an all jene, die noch nicht glauben, dass es für den Menschen, wie wir ihn kannten, bereits längst zu spät ist."


Der Deutsche Kurzfilmpreis ist die höchst dotierte Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland. Jede Nominierung wird bereits mit 15.000 Euro prämiert. Für den Kurzfilmpreis in Gold gibt es jeweils 30.000 Euro, wobei die Nominierungsprämie angerechnet wird. Der Sonderpreis ist mit 20.000 Euro dotiert. Die Preisgelder müssen für einen neuen Kurzfilm oder Film mit künstlerischem Rang oder seine Projektvorbereitung eingesetzt werden.