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Deutscher Kurzfilmpreis 2010

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat in Hamburg den Deutschen Kurzfilmpreis 2010 verliehen.

Die Preisverleihung fand in diesem Jahr in Hamburg statt. Filmschaffende aus ganz Deutschland kamen zur Preisverleihung in die "Fliegenden Bauten". Durch den Abend führte der Moderator und Schauspieler Dieter Moor.

Vergeben wurden Preise in vier Kategorien: für Spielfilme bis 7 Minuten und von 7 bis 30 Minuten Laufzeit, für Animations-/Experimentalfilme sowie für  Dokumentarfilme bis 30 Minuten Länge. Außerdem verlieh Kulturstaatsminister Bernd Neumann einen Sonderpreis für einen Film von mehr als 30 bis 78 Minuten Laufzeit.

Die Preisträgerinnen und Preisträger

Underground Odyssey

Der Deutsche Kurzfilmpreis in der Kategorie "Spielfilme bis 7 Minuten" ging an "Underground Odyssey" (Hersteller: Olymp Film, Köln, Regie: Christos Dassios, Uli Grohs und Robert Nacken). Epen aus der griechischen Mythologie – hier in schnörkellosen Schwarz-Weiß-Bildern lässig und mit Witz auf den Punkt gebracht.


Manolo

"Manolo" (Hersteller: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin, Regie: Robert Bohrer) ist der Preisträger in der Kategorie "Spielfilme von 7 bis 30 Minuten". Von der James-Bond-Hommage im Vorspann bis zum Showdown mit dramatischen Kranfahrten begeisterte die Jury vor allem die "schiere Lust am Filmemachen".


Holding still

Als Dokumentarfilm erhielt "Holding Still" (Hersteller: Kunsthochschule für Medien Köln, Regie: Florian Riegel) die begehrte Auszeichnung. "Großes Kino" in 27 Minuten, urteilte die Jury. "Ein Essay über die Macht der Bilder und die Möglichkeiten des Kinos, Grenzen zu überschreiten und verborgene Welten zugänglich zu machen."

 


Love & Theft

Als "Hommage an den Animationsfilm" überzeugte "Love and Theft"  (Hersteller: Studio Film Bilder, Stuttgart, Regie: Andreas Hykade). Bild und Ton seien hier auf vollkommen gleichberechtigte Weise behandelt, um sich als synästhetisches Ereignis gegenseitig zu befruchten, erklärte die Jury.


Jessi

Mit einem Sonderpreis für Filme mit einer Laufzeit von mehr als 30 bis 78 Minuten wurde "Jessie" ausgezeichnet (Hersteller, Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin in Koproduktion mit dem Rundfunk Berlin Brandenburg, Regie: Mariejosephin Schneider). Die Suche einer 11jährigen, deren Mutter in Haft ist, werde unaufgeregt und echt erzählt, heißt es in der Begründung der Jury.



Höchst dotierter Preis für den Kurzfilm  

Für den Deutschen Kurzfilmpreis 2010 waren insgesamt zehn Filme nominiert. Ausgewählt wurden sie von den Jurys Deutscher Kurzfilmpreis aus 248 wettbewerbsfähigen Vorschlägen.

Mit der Nominierung ist eine Prämie von 15.000 Euro verbunden. Für den Filmpreis in Gold erhält der Hersteller jeweils 30.000 Euro. Allerdings wird die Nominierungsprämie auf den Filmpreis angerechnet. Außerdem muss die Prämie zweckgebunden für die Herstellung eines neuen Kurzfilms oder eines Films mit künstlerischem Rang oder eine Projektvorbereitung verwendet werden. Der Sonderpreisträger erhält eine Prämie in Höhe von 20.000 Euro.