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Preisverleihung in München

Sechs Mal Gold für den Kurzfilm

Der Deutsche Kurzfilmpreis ist die wichtigste Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland. In der Hochschule für Fernsehen und Film in München hat Kulturstaatsministerin Grütters die diesjährigen Kurzfilmpreise verliehen.

Kulturstaatsministerin Grütters mit den Laudatoren und Gewinnerinnen und Gewinnern des Deutschen Kurzfilmpreis 2021 Am Donnerstagabend wurde in München zum 65. Mal der Deutsche Kurzfilmpreis verliehen. Foto: HFF München / Simone Hörmann

„Der Deutsche Kurzfilmpreis ist die verdiente Anerkennung des künstlerischen Schaffens und der kreativen Kraft einer höchst innovativen Filmgattung“, erklärte Kulturstaatsministerin Monika Grütters am Abend in der Hochschule für Fernsehen und Film München. Schon zum dritten Mal fand dort die Verleihung des Deutschen Kurzfilmpreises statt, diesmal coronabedingt als hybride Veranstaltung in Präsenz und online.

Der Kurzfilm experimentiere mit subtilen Andeutungen, mit Metaphern, mit einer eigenen Bildersprache - und erweitere so den Horizont des Kinos immer wieder aufs Neue, sagte Grütters. Deshalb gehörten Kurzfilme sowohl auf die große Leinwand als auch in die beste Sendezeit, so das Fazit der Kulturstaatsministerin.

Preise in fünf Kategorien und ein Sonderpreis

Verliehen wurde der Deutsche Kurzfilmpreis auch in diesem Jahr in fünf Kategorien:

  • Die Auszeichnung für den besten Spielfilm von mehr als 10 Minuten bis 30 Minuten Laufzeit ging an Florian Schewe und Adrian Figueroa für Proll!.
  • Die goldene Lola in der Kategorie Spielfilm bis 10 Minuten Laufzeit gewannen Melissa Byrne und Anna Roller für Gör.
  • In der Kategorie Dokumentarfilm bis 30 Minuten Laufzeit wurde Clara Helbig für disjointed ausgezeichnet.
  • Für den besten Animationsfilm bis 30 Minuten Laufzeit erhielten Hannah Stragholz und Simon Steinhorst den Deutschen Kurzfilmpreis für ihren Film Doom Cruise.
  • In der Kategorie Experimentalfilm bis 30 Minuten Laufzeit konnten Michel Balagué, Bárbara Wagner und Benjamin De Burca mit ihrem Film One Hundred Steps die goldene Lola gewinnen.

Außerdem wurde ein Sonderpreis vergeben, den Nicolaas Schmidt für den Film FIRST TIME [The Time For All But Sunset – VIOLET] entgegennahm .

Die Jurybegründungen der nominierten und prämierten Kurzfilme finden Sie hier,
Trailer der prämierten Kurzfilme hier.

Bedeutendste Auszeichnung für den Kurzfilm

Die Siegerfilme gingen aus ingesamt zwölf nominierten Kurzfilmen hervor, die von den Auswahlkommissionen aus 236 wettbewerbsfähigen Filmeinreichungen ausgewählt wurden. Eine Übersicht der nominierten Filme finden Sie hier.

Die Nominierungen sind mit einem Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro verbunden, das anschließend auf die Auszeichnungsprämie angerechnet wird. Die ausgezeichneten Kurzfilme erhalten je eine Prämie von 30.000 Euro, der Gewinner des Sonderpreises 20.000 Euro. Insgesamt stehen für die Preisgelder 275.000 Euro bereit.

Mit den Preisgeldern entstehen die Kurzfilme von morgen – denn die Gelder müssen für die Herstellung eines neuen Films mit künstlerischer Qualität oder für dessen Projektvorbereitung verwendet werden. Die Gewinnerinnen und Gewinner in den Kategorien „Spielfilm" und „Animationsfilm" qualifizieren sich außerdem automatisch für das Auswahlverfahren der US-Oscars in der Kategorie Kurzfilm.

Kurzfilm on tour

Auf der „KURZ.FILM.TOUR - Der Deutsche Kurzfilmpreis. Im Kino.“ werden alle nominierten und ausgezeichneten Filme im kommenden Jahr deutschlandweit in kommunalen Kinos präsentiert. Wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in den vergangenen beiden Jahren wird es 2022 eine um die Filme der Jahrgänge 2019 und 2020 erweiterte Kino-Tournee geben.



Freitag, 26. November 2021