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Trailer der prämierten Kurzfilme

Die Trailer zu den Siegerfilmen des Deutschen Kurzfilmpreises 2019 gibt es hier. In voller Länge sind sie im kommenden Jahr auf der Kurzfilmtour in deutschen Kinos zu sehen.

BlueBoy BlueBoy Foto: DKFP

Der Deutsche Kurzfilmpreis ist die wichtigste und am höchsten dotierte Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland. 2019 bekamen ihn fünf Filmteams bei der feierlichen Preisverleihung in der Elbphilharmonie in Hamburg überreicht.

Prämiert wurden Filme in fünf Kategorien: Spielfilm bis zehn Minuten Laufzeit, Spielfilm mit einer Länge zwischen 10 und 30 Minuten, Animationsfilm, Experimentalfilm und Dokumentarfilm, je bis 30 Minuten Laufzeit. Auch in diesem Jahr wurde ein Sonderpreis für einen Film mit mehr als 30 Minuten Länge vergeben.

Die Trailer zu den Siegerfilmen

Der Proband

Als Bester Spielfilm von mehr als 10 Minuten bis 30 Minuten wurde in diesem Jahr "Der Proband" von Hannes Schilling geehrt: Für die Jury ein "großer Film über eine Welt, in der das tradierte Rollenbild des Mannes als Versorger, Hausbauer und (Ehe-)Partner in Schieflage geraten ist."

Die letzten 5 Minuten der Welt

Jürgen Heimüller setzte sich in der Kategorie Spielfilm bis 10 Minuten mit dem Film "Die letzten fünf Minuten der Welt" durch. Dem Film gelinge es, "der zweifelsohne dramatischen Ausgangssituation mit herrlich lakonischem Humor zu begegnen", befand die Jury.

Blue Boy

Der beste Dokumentarfilm bis 30 Minuten "Blue Boy" von Manuel Abramovich. Der Film über sieben junge Männer, die vor der Kamera von ihren Erfahrungen als Sexarbeiter berichten sei "in ebenso riskantes wie eindringliches filmisches Unterfangen, bestechend in seiner Präzision", heißt es in der Jurybegründung.

Inside Me

Eine Schwangere entscheidet sich gegen ihr Kind - darum geht es in "Inside me" von Maria Trigo Teixeira, den die Jury 2019 zum Besten Animationsfilm bis 30 Minuten kührte. Er sei ein "leiser Film von großer Wucht", der mit wenigen Strichen von Leben und Tod erzählt.

Wir sprechen heute noch Deutsch

Bester Experimentalfilm bis 30 Minuten ist in diesem Jahr "Wir sprechen heute noch Deutsch" von Clara Winter und Miguel Ferráez: Ein Film über die "nicht ganz so glatt verlaufende Integration Deutschlands in die globale Staatengemeinschaft", erklärte die Jury.

Fortschritt

Der Sonderpreis des Deutschen Kurzfilmpreises ging an Sarah Schreier, Stefan Gieren und Florian Kunert für ihren Film "Fortschritt im Tal der Ahnungslosen". Eine "überraschende, witzige und komische Gratwanderung, die der Regisseur zu balancieren weiß", so die Jurybegründung.

Der Deutsche Kurzfilmpreis ist die höchst dotierte Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland. Allein die Nominierung wird mit 15.000 Euro prämiert. Für den Kurzfilmpreis in Gold gibt es jeweils 30.000 Euro, wobei die Nominierungsprämie angerechnet wird. Der Sonderpreis ist mit 20.000 Euro dotiert.

Die Preisgelder müssen für einen neuen Kurzfilm oder Film mit künstlerischem Rang oder seine Projektvorbereitung eingesetzt werden.

Dienstag, 17. Dezember 2019